Novellierte Trinkwasserverordnung

aluta Wärmetechnik GmbH übernimmt für den Gebäudeeigentümer die Vorgaben der Trinkwasserverordnung und hat bereits 12.000 Wohneinheiten unter Vertrag. Die Aufgabe passt ideal zur Kompetenz und Logistik unserer Kundendienst- und Notdienstorganisation. Sie erhalten die Leistung rund um die Heizungsanlage aus einer Hand.

Neue Trinkwasserverordnung ab 1. November 2011 in Kraft

Trinkwasserverordnung LegionellenAb 1. November 2011 müssen gewerbliche Betreiber und Vermieter ihre Anlagen auf Legionellen untersuchen lassen. Dies betrifft Anlagen mit einem Speichervolumen > 400 l oder Leitungsinhalt > 3 l.

Jedes Jahr erkranken in Deutschland mindestens 20.000 bis 30.000 Menschen an Lungenentzündungen, die durch Legionellen hervorgerufen werden, bis zu 15% der Fälle enden tödlich.

Falsch konstruierte und betriebene Trinkwassersysteme haben einen großen Anteil an den Erkrankungen. Ein weiterer Grund sind ungenügend gewartete Trinkwassersysteme. Legionellen vermehren sich besonders gut, wenn Wasser tagelang in  Leitungen bei Temperaturen zwischen 25° und 55°C stagniert. Die Infektion erfolgt im Wesentlichen durch Inhalation von kontaminiertem lungengängigem Aerosol, das z.B. beim Duschen entsteht.

PDF Download der novellierten Trinkwasserverordnung vom 14.12.2012

aluta Wärmetechnik GmbH übernimmt für den Gebäudeeigentümer die Vorgaben der Trinkwasserverordnung zur Prüfung und hat bereits 12.000 Wohneinheiten unter Vertrag. Die Aufgabe passt ideal zur Kompetenz und Logistik unserer Kundendienst- und Notdienstorganisation. Sie erhalten die Leistung rund um die Heizungsanlage aus einer Hand.

 

Zweite Verordnung zur Änderung der Trinkwasserverordnung – mehr Verantwortung für Vermieter

Nach einem Jahr der Umsetzung liegen mittlerweile ausreichend Erfahrungen vor. Vielfach konnten die Betreiber der prüfpflichtigen Trinkwarmwasserbereiter aufgrund der zeitlich engen Vorgabe der bisher gesetzten Frist für die erstmalige Prüfung noch nicht nachkommen. Auch die Belastung der Gesundheitsämter, die durch die zusätzlichen Aufgaben aus der veränderten Trinkwasserverordnung 2011 resultieren, ist signifikant. Der Verordnungsgeber trägt diesen Erfahrungen mit der zweiten Verordnung zur Änderung der Trinkwasserverordnung  2011 Rechnung.

Die 2. Verordnung zur Änderung der Trinkwasserverordnung ist im Bundesgesetzblatt, Jahrgang 2012 Teil I Nr. 58 (13. Dezember 2012), verkündet worden und trat mit dem 14. Dezember 2012 in Kraft. Für die  Prüfung auf Legionellen ergeben sich zum Teil erhebliche Änderungen.  Die vorgenommenen Änderungen bringen Erleichterungen wie auch neue Verantwortungen für die Immobilienwirtschaft:

  • Die Meldepflicht für gewerbliche Betreiber von Großanlagen der Trinkwassererwärmung an die Gesundheitsämter entfällt.
  • Die Frist für die erste Untersuchung von gewerblichen, nicht öffentlichen Großanlagen zur Trinkwassererwärmung (dies betrifft vor allem Mehrfamilienhäuser mit Mietwohnungen) ist jetzt der 31. Dezember 2013.
  • Das Untersuchungsintervall für die routinemäßige Betreiberuntersuchung dieser Einrichtungen wird auf 3 Jahre verlängert.
  • Alle Befunde mit mehr als 100 Kolonie bildende Einheiten (KbE) pro 100 ml Wasser (=technischer Maßnahmenwert) sind dem Gesundheitsamt unverzüglich nach dem Bekanntwerden zu melden.
  • Innerhalb von 30 Tagen nach Bekanntwerden der Überschreitung des technischen Maßnahmenwertes hat der Betreiber im Sinne einer Gefährdungsanalyse die Besichtigung der Anlage und eine Prüfung der Einhaltung der allgemein anerkannten Regeln der Technik vorzunehmen. Weiterhin hat der Betreiber Maßnahmen zur Abhilfe einzuleiten. Diese Schritte sind zu dokumentieren. Nachproben und weiterführende Untersuchungen sind erforderlich.
  • Über die Ergebnisse und Maßnahmen ist das zuständige Gesundheitsamt zu informieren.
  • Je nach Höhe der Kontamination sind unverzüglich weitergehende Untersuchungen notwendig und unverzüglich Maßnahmen zum Schutz der Bewohner zu treffen. Personen mit geschwächtem Immunsystem sind besonders gefährdet. Die Bewohner sind auf die Gefahren hinzuweisen.

Ausführlichere Informationen zu den die Legionellen-prüfung betreffenden Festlegungen in der Zweiten Verordnung zur Änderung der Trinkwasserverordnung können Sie unter nachfolgendem Link finden.

aluta informiert über die Zweite Verordnung zur Änderung der Trinkwasserverordnung

 

Untersuchung auf Legionellen gemäß Trinkwasserverordnung:

Trinkwasserverordnung Labor

aluta Wärmetechnik GmbH ist im Besitz sämtlicher Zertifikate, um für ihre Kunden die Legionellenprüfung gemäß der Trinkwasserverordnung durchzuführen. aluta Wärmetechnik GmbH errichtet seit über 50 Jahren zentrale Trinkwasser­erwärmer und Wasserverteilsysteme, hat die Zulassung der Wasserbetriebe für Arbeiten an Trinkwasseranlagen und ist somit der ideale Dienstleister.

Die Leistungen umfassen:

Einhaltung der Trinkwasserverordnung für Legionellenprüfung:

√ Datenerfassung und Festlegung der Probeneentnahmestellen
   an Ausgang und Eingang Warmwasserspeicher und den jeweiligen
   Strangenden

√ Ausrüstung der Anlage mit Probeentnahmeventilen

√ Benachrichtigung über Probeentnahmetermin

√ Orientierende Trinkwasseranalyse

√ Versendung des Abnahmeberichtes an das Gesundheitsamt,
   an den Auftraggeber und an die Nutzer

√ 10jährige Aufbewahrung der Unterlagen

Damit werden die Vorgaben der Trinkwasserverordnung erfüllt.

 

Technische Maßnahmen zur Verminderung des Legionellenwachstums:

Bei Überschreitung des technischen Maßnahmenwertes von 100 Kolonie bildenden Einheiten (KbE)  pro 100ml Wasser schreibt die 2. Verordnung zur Änderung der Trinkwasserverordnung dem Betreiber der Trinkwassererwärmungsanlage in § 16 besondere Anzeige- und Handlungspflichten vor.

Die Aufklärung der Ursachen auf Basis einer Gefährdungsanalyse hat der Betreiber unverzüglich durchzuführen bzw. durchführen zu lassen.

Trinkwasserverordnung WarmwasserBei der Gefährdungsanalyse hat aluta Wärmetechnik GmbH auf diesem Gebiet große Erfahrung und führt im Kundenauftrag die Gefährdungsanalyse und in Folge die technischen Maßnahmen zur Legionellenbekämpfung durch. Hierfür sind genaue Kenntnisse der Anlagentechnik zur Gefährdungsbeurteilung notwendig. Bei großen Anlagen oder häufigen Umbauten kann die Gefährdungsanalyse sehr komplex sein. Gleichzeitig sind bei der Gefährdungsbeurteilung die hydraulischen Gegebenheiten zu prüfen. aluta Wärmetechnik GmbH ist Spezialist für Gefährdungsanalyse komplexer hydraulischer Systeme, beschäftigt für die Gefährdungsbeurteilung Fachingenieure und Fachmonteure, diese sind bei der Innung Sanitär, Heizung und Klima zur Erstellung der Gefährdungsanalyse gelistet. Für die Gefährdungsbeurteilung hat aluta in Messgeräte wie z.B. elektronische Durchflussmessgeräte investiert.

Grundsätzlich gilt: Überschreitet die Legionellenkonzentration die einschlägigen Grenzwerte, müssen technische Maßnahmen am System Trinkwassererwärmung erfolgen. Ansonsten ist mit einer Neubildung von Legionellen zu rechnen.

Die Deutsche Vereinigung des Gas- und Wasserfaches e.V. –DVGW- legt im Arbeitsblatt W 551 fest: Trinkwassererwärmungs- und Trinkwasserleitungsanlagen; Technische Maßnahmen zur Verminderung des Legionellenwachstums; Planung, Errichtung, Betrieb und Sanierung von Trinkwasser-Installationen.

Hier ist unter anderem ausgeführt:

Trinkwassererwärmungs- und Trinkwasserleitungsanlagen sind gemäß DIN 1988-8 regelmäßig zu warten und zu inspizieren. Die Empfehlung zum Abschluss eines Wartungsvertrages sollte gegeben werden.

 

Trinkwassererwärmer und Vorwärmstufen

Die Speichergröße wird nach dem festgestellten Wasserverbrauch – z.B. nach DIN 4708 – dimensioniert. Nicht benötigte Speicher sind stillzulegen und die zugehörigen Anschlussleitungen an den Abzweigungen abzutrennen. Die tägliche Aufheizung von Vorwärmstufen ist einzurichten und sicherzustellen. Trinkwassererwärmer sind entsprechend zu reinigen.

Damit der gesamte Speicherinhalt erwärmt werden kann, ist der Trinkwassererwärmer gegebenenfalls durch zusätzliche Umwälzung des Speicherinhaltes oder Einbau eines außerhalb angeordneten Wärmetauschers mit Ladepumpe umzurüsten.

 

Systemtrenner

Innerhalb der Gebäudeinstallation ist nach § 17 TrinkwV sicher zu stellen, dass unser Trinkwasser nicht mit Flüssigkeiten in Verbindung kommt, die schädlich für unsere Gesundheit sein können. Ein besonderes Risiko besteht hierbei durch die Anbindung einer Heizungsanlage an die Trinkwasserinstallation!

Heizungswasser enthält gesundheitsgefährdende Stoffe (DIN EN 1717). Das Eindringen durch Rückfließen, Rückdrücken oder Rücksaugen in die Trinkwasserinstallation muss daher unbedingt verhindert werden!

Da gesundheitsschädliche Stoffe grundsätzlich auch beim Be- oder Nachfüllen der Heizungsanlage in die Trink­wasserinstallation gelangen können, reicht das Entfernen des Füllschlauchs während der Betriebsphase nicht aus.

Der normgerechte sichere Abschluss der Heizungsanlage gemäß DIN EN 1717 (auch wenn diese mit chemischen Substanzen / Inhibitoren angereichert ist) lässt sich im Handumdrehen mit dem Systemtrenner-Auslaufventil herstellen.

Es gibt verschiedene Anbieter von Systemtrennern, die ohne Veränderung der Rohrleitung eingesetzt werden können.

 

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